Es keimt

Der Keimprozess schließt die Samen auf, macht sie leichter verdaulich und aktiviert die darin enthaltenen Vitamine. Auch werden sie durch das Spülen staubfrei und vom Schmutz befreit. Grade selbstständig gewordene Jungvögel können sie leichter von den Hülsen befreien als trockene, da sie weicher und oft schon aufgeplatzt sind. Testen sie das Keimfutter vor dem Füttern durch eine Geruchsprobe. Es sollte neutral oder nur leicht nussartig riechen. Sobald es einen sauren oder fauligen Geruch verströmt, ist es verdorben und darf nicht mehr verwendet werden.

 

So wird Keimfutter zubreitet 

  • Füllen sie jeden morgen ein Kuststoffsieb mit der Tagesration an Körnern und hängen sie es in eine Schüssel. Gießen sie so viel Wasser darauf, dass alle Samen darin schwimmen

 

  • Nach etwa 12 Stunden spülen sie das Keimgut im Sieb gründlich durch und hängen sie es in eine mit frischem Wasser gefüllte Schüssel.

 

  • Wiederum nach 12 Stunden haben sich die Körner voll gesogen, sodass sie nun mit dem Sieb in die Schüssel ohne Wasser gehängt werden. Decken sie die Schüssel mit eine Untertasse ab, damit die Körner nicht austrocknen.

 

  • Nach insgesamt 48 Stunden brechen die Keimspitzen meist durch, sodass die Vögel das Gekeimte ohne nochmaliges Durchspülen bekommen können. Ist das Keimgut hingegen noch zu feucht, stellen die es im sieb auf ein Frotteetuch, das die restliche Feuchtigkeit aufnimmt.